Ein echter Leitheim
gemalt 2011
Gedichte und Bilder zum Träumen
Foto Alfred G. Japel
Erinnerung
Bedenk – dass Reichtum, Macht und Ehr
verschließt - des Menschen Herz.
Zufriedenheit und innerer Friede
vermeidet manchen Schmerz.
Jan. 06

Foto Alfred G. Japel
Abschied
Von des Berges hoher Scharte
grüßt mich schon der erste Schnee
traurig sag ich meinem Garten
wehmutsvoll ein still Ade.
Lautlos von des Baumes Zweigen
fällt herab gefärbtes Laub
und die letzten Blumen neigen
hin zu mir ihr welkes Haupt.
Doch in windgeschützter Ecke
kann ich voller Freude sehn
das dort in der Rosenhecke
blüht ein Röslein zart und schön.
Blumenkind - der Spätherbst Sonne
die du nun mein Herz erfreust
da du blühst zu meiner Wonne
bald der Frost – dein Kleid vereist.
Wirst erfrieren – bald verderben
in der kommend - kalten Nacht
will dich pflücken will dich bergen
zarte Rosenblüten Pracht.
In der warmen Luft im Zimmer
stell ich dich ins Wasserglas
und beim nächsten Tagesschimmer
sah – das Rosenkind genas.
Zartes Rot – der Blütenblätter
und im Raum ein lieblich Duft.
ohne allzu große Pflege
nun ein Hauch von Sommerluft.
Doch nur kurz ist meine Freude
bald auch du – verblasst, verblüht
draußen erstes Eis am Fenster
Lauf der Zeit – du hast gesiegt.
Leitheim 26.10.2006
Foto Alfred G. Japel
Am See
Das Abendrot, dem See entflohen
am Himmel, blitzen Sterne schon.
Am Ufer liegt ein einsam Kahn
wie er wohl war, des Fischers Fang ?
Ich sitz alleine, auf einer Bank
und träum zum Ton, vom Wellengang.
Entrückt blick ich zum Sternenzelt
der Mond hat sich, hinzu gesellt.
Der Grillen Konzert ist verklungen
die lieblich, das Ende vom Tag besungen.
Ich seh den Himmel, der Sterne Lauf,
Erinnerungen in mir, zuhauf.
Und denke viel besser als mächtig - allein
ist es vom Ganzen ein Glied nur zu sein.
Leitheim August 07
Foto Alfred G. Japel
Ich möchte eine Kirche sein.
Ich möchte eine Kirche sein
dem Herrn - dem Himmel nah
voll Weihrauch – Licht von Kerzenschein
Geborgenheit all da.
Wenn du dann trübe Stunden hast
oftmals in Not und Leid
dann komm zu mir – mit deiner Last
ich – habe für dich Zeit.
Du senkst den Kopf, trittst leise ein
erst dann herrscht himmlisch Ruh
nun sind wir beide ganz allein
du sprichst – und ich hör zu.
Und Dämmerung - umhüllt dich weich
geb Weihrauch mit dazu
leg Frieden - auf den Kummer gleich
geb deiner Unrast Ruh.
Mit Orgelspiel umfang ich dich
reg an zum Lobgesang
dabei die Hände faltest du
und fängst mit Beten an.
Und all der Kummer- ach so schwer
er ist schon beim entfliehen
sei leise – denk an gar nichts mehr
gib dich der Stimmung hin.
Ich möchte eine Kirche sein
dem Herrn - dem Himmel nah
und Menschen helfen wo ich kann
das wäre wunderbar.
Leitheim 23.10.2006
Foto Alfred G. Japel
Wo Dunkelheit
Wo Dunkelheit auf Erden
bedarf es Gottes Licht
Damit wir nicht verderben
in dunkler Finsternis.
Wenn wir den Weg verloren
der uns zum Guten führt
bedarf es nur des Glaubens
auf das uns Gott behüt.
Denn Gottes Licht und Liebe
die sind uns allzeit Trost
Gleich Wasser in der Wüste
Gleich Brot in Hungersnot.
Feb. 2005
Foto Alfred G. Japel
Baches – oder Lebenslauf
Plätschernd Bächlein – kühl und klar,
du eilst vorüber Jahr für Jahr.
Und manches Wandrers – fragend Sinn
Woher dein kommen ? – Wo fließt du hin ?
Kommst du aus Berges – Mutters Schoß ?
Dein Lauf geht über Stein und Moos.
In deinem Wasserspiegel – mild,
des Himmels blau – der Landschaft Bild.
Gleich dir ist auch mein Lebenssinn
es treibt mich fort – weiß nicht wohin,
es treibt mich über Moos und Stein
und möge Gott – mein Lenker sein.
2005 Leitheim
Foto Alfred G. Japel
Ferienzeit
Nun ist sie da die Ferienzeit,
was Eltern, Lehrer, Schüler - Freud.
Selbst Kindergärten sind geschlossen
doch wer in Arbeit sieht`s verdrossen.
Obwohl die Spritpreisrechnung groß
auf Autobahn der Teufel los.
Die Sonne brennt auf s Autodach
und Hund nebst Kinder machen Krach.
Man steckt im Stau, es geht nichts mehr
darüber ärgert Mann sich sehr.
Der Hund, die Kinder müssen mal
die Urlaubsfahrt die wird zur Qual.
Ist dann erreicht das Urlaubsziel,
der Mann erschöpft erst schlafen will.
Doch Kinderdrang der geht zum Pool
die Frau die fände Shopping cool.
Ein jeder`- nur noch an sich denkt
dem andern kaum Beachtung schenkt.
Familienkrach scheint programmiert
im Urlaub dies recht oft geschieht.
Erholungswert der geht so flöten
und ratz, fatz weg sind die Moneten.
Nun gar nicht schön die Urlaubszeit,
auf die man sich so lang gefreut.
Leitheim 24. Juli 2008

Foto Alfred G. Japel
Zum ersten bemannten Ballonflug
( Ein Spaßgedicht auf historischer Basis.)
Kommt lasst uns in die Lüfte gehen
die Welt von oben uns besehen.
Ein Huhn - zu einem Schaf - dies spricht
die Ente drauf – das geht doch nicht.
In Annonay - hab ich es besehen
darauf das Huhn, es war sehr schön.
Nun soll es - in Versailles - geschehen
denn auch der König, will es sehen.
Am fünften Juli war`s so weit
es war die 1783 Zeit.
Die Drei - den Montgolfiere - ganz recht
weil ihnen selbst - im Ballon - schlecht.
Zwei Kilometer - Fahrt dann - weit
und acht Minuten – Ballonfahrt - Zeit.
Sehr schnell war dieses auch bekannt
mit Huhn, Schaf, Ente - Ballon - bemannt.
Zehn Jahre später - solche - nahm
Napoleon als Waffe ran.
Doch wurden die - vom Wind - verweht
eh Mannschaft - noch den - Feind erspäht.
Auch war zu klein - die Tragelast
drum 18 02 – wieder - abgeschafft.
18 04 – wurde - ein Bild gemalt
wo - Luftangriff auf - englische Stadt.
Heut fährt fast jeder, groß und klein
dazu braucht man kein Held zu sein.
da - fast 225 Jahre - schon
Haustiere - fuhren - im Ballon.
Leitheim 05.06.2007
Alle Gedichte unterstehen dem (c) von Peter Leitheim
Alle Bilder unterstehen dem (c) von Alfred G. Japel
Von Gott
von Gott kommt alles her
Die Hoffnung und der Glaube
und vieles, vieles mehr.
Der Sonne wärmend Strahlen
Des Wassers kühlend Lauf
Des Windes sanftes Wehen
Den Himmel obenauf.
Er schenkt uns Kraft und Freude
Er macht uns frisch und frei
Er stärkt uns oft im Geiste
Er mildert Not und Leid.
2005 Leitheim
Die Liebe und die Güte
Foto Alfred G. Japel