Nachfolgend eine kleine Auswahl aus meinem neuen Buch


Foto Alfred G. Japel

Sommerliches Erlebnis


Vertieft ins Lied von Tristan und Isolden
ruh ich im Gras - nebst Blumendolden.
Die Flur ein einzig duftend Feld
und über mir das Himmelszelt.

Gar lieblich ist der Lerchensang
vom Dorfe her - tönt Glockenklang.
Ein Büchlein, dass ich mitgenommen
im Schlummer - meiner - Hand entronnen.

So ruh ich sanft in Blumenwiesen
der Grillen Flurkonzert genießend,
und wenn ich aufwach glaubet mir
dann hab ich Durst auf zwei, drei Bier.

Leitheim 07

Im tiefen Wald

Im friedlichen Forst, tief drin im Wald
oh freudig - Seele - Aufenthalt.

Von Menschen Tun ist keine Spur
so lieblich ruhet die Natur.

Hier grünt dem scheuen Waldgetier
ein unverbrauchtes - still Revier.

Die Blume die den Wald hier schmückt
wird nicht durch Menschenhand gepflückt.

Manch Baum wächst dort viel hundert Jahr
und nur Orkan, bringt ihm Gefahr.

Kein Störenfried, kein jagend Hund
durchstreifet diesen Eichengrund.

Vom Lärm der Menschen - Welt soweit
oh friedlich, stille Einsamkeit.

Leitheim 28.05.07

Im weichen Moos ....

In weichem Moos lag ich, als Musensohn
und lauscht den Hummeln, des Fluges - Ton,
und lauschte auch des Baches, Laufes - Klang
und war entzückt von, Vögeln, Paar - Gesang.

Es brach durchs Laub, sich mildes Sonnengold,
im Radio hört, eine Minnelied, ich hold.
Es führte mich in längst entschwundne Zeit,
durch Töne, und der Worte Lieblichkeit.

Wo zartes Wort, die Herzen, noch erwärmt,
der Minnesänger, von der Liebsten schwärmt.
Er singt vom Feuer, dass in seinem Herzen brennt,
und ach wie weit er, von der Liebsten, ist getrennt.

So träumt ich, bis des Mondesstrahls bereits,
im Silberglanz, zu mir hernieder steigt.
Leis` murmelt nun der Bach, im Sternenschein,
hier bist du Mensch, hier kannst du glücklich sein.

Leitheim Aug.2007


Die schlaflose Nacht

Liegt man schlaflos stundenlang
wird gequält von wilden Träumen
und gefühllos ohne Säumen
tickt die Uhr im Pendelgang.

Hört die Mäusefüßchen treten
sieht im Eck die Spinnenweben.
Ist dies nun des Alltagsmacht
den in Sorgen man verbracht.


NEIN es ist der Schweinebraten
der noch unverdaut im Magen
den man noch zur späten Nacht
voller - GIER - verschlungen hat.

Was kann man dagegen tun ?
Liegen bleiben ohne Ruh ?
Schnäpse trinken oder Wein ?
Bis man davon schläft dann ein?

Erst spazieren - dann ein Buch
auf der Stirn ein kühles Tuch
danach dann zwei Flaschen Wein
endlich schläft - MANN - friedlich ein.

Leitheim 2009

Ich träum!
(Ein Liebesgedicht)

Ich träum ich könnt DICH feurig küssen
in DEINER Augen – Sehnsucht blicken
Dich zärtlich streicheln, sanft berühren
um Deinen Herzschlag dann zu spüren.


Ich träum DICH fest an mich zu drücken
an DEINEM Duft, Haar mich zu entzücken.
Ich will mit DIR der Welt entfliehen
mit DIR dahin auf Wolken ziehen.

Ich träum dass ich DICH lachen höre
und fühl wie sehr ich DICH begehre.
Ich möchte DEINE Hände halten
mit DIR mein Lebensglück gestalten.


Ich träum DIR was in`s Ohr flüstern
will zärtlich DEINEN Nacken küssen
mit DIR all Leid und Freud durchleben
DIR meine ganze Liebe zu geben.


Ich träum ein Kind mit DIR zu haben
mit DEINEN Augen, Lächeln, Gaben.
Ich träume alt mit DIR zu werden
und wenn`s soweit mit DIR zu sterben.

Leitheim Mai 2009

 

 Foto Alfred G. Japel




Alle Gedichte unterstehen dem (c) von Peter Leitheim

Alle Bilder unterstehen dem (c) von Alfred G. Japel