Kurzbiographie Peter Andreas Leitheim
geboren am 29.12.1954 im Österreichischen Paternion nahe der slowenischen Grenze als zweiter von drei Söhnen in einem der dortigen Flüchtlingslager. Vater Lagerarbeiter, Mutter Hausfrau. Nach weiteren Lagerstationen wie – Schelklingen – Passau – Muna Haid, zieht die Familie nach Lichtenstein wo der gesamte Familienbestand auch Heute noch wohnt. Nach der Volksschule 1969, Geld für ein Gymnasium war nicht vorhanden, beginnt der Bub, was Anständiges, nämlich eine Lehre, als Handbuchbinder. Schnell stellt sich heraus, dass dieser Berufszweig keine all zu große Zukunft bietet. 1970 bei einer Ausschreibung für einen Plakatentwurf im graphischen Gewerbe Belegung mit Platz zwei, und Erhalt von 3000.- DM Geldprämie. Kurz nach der Ausbildung erkranken der Vater und dann die Mutter. Das Gehalt von Peter ernährt nun kurz die Familie. 1972 beinahe Amputation des ganzen rechten Beines nach einer schweren Fußpilz- infektion . 1972 Finanzierung des Aufenthaltes in München während der Olympischen Spiele mit Kohlestiftportraits in Schwabing. 1973 werden einem älteren Kollegen, durch einen technischen Defekt der Papierschneidemaschine, fünf Finger vor den Augen des 18 jährigen abgetrennt, er kündigt daraufhin seine Stelle als Papierschneider. 1973 Kurzabstecher zur Nato als Sergeantmajor. ( Oberstabsfeldwebel ) 1974 Wechsel auf Anraten eines Bekannten zu der Deutschen Bundespost. 1978 kurzfristiges Autorenverhältnis zu einer Zeitung in Florida mit der Gestaltung der Deutschen Seite für die Sonntagsausgabe. Unterschiedliche Auffassungen zur Gestaltung und zum Honorar führen nach sechs Monaten zu einem raschen Ende. 1978 Hochzeit mit Anna Elisabeth Friedrich. Es folgen die Geburten der zwei Töchter Ulrike 1980 Diana 1983. 1979 Platz drei bei einer Werbekompanie ( Logo und Werbetext) für einen Bade -ausstatter, es folgen weitere Werbetexte für die Tabak und Schokoladenindustrie. Ab 1985 entstehen erste, hochwertige Zeichnungen, die nicht käuflich erwerbbar sind. Bilder und Zeichnungen werden nur für gute Freunde und Bekannte und ausschließlich zu speziellen Anlässen gefertigt. 1980 Aufstieg in den mittleren Dienst 1985 - 1989 Tätigkeiten beim Sozialamt und Versorgungsamt Post und Rentenstelle als Sachbearbeiter. Nach Tätigkeiten als Betriebsleiter und Schalterbeamter. 1995 Wechsel für über fünf Jahre in den Zustelldienst. In dieser Zeit, Heranführung der älteren Tochter im Laufbereich von Kreismeisterschaften über Württembergische und Deutsche Meisterschaften bis hin zur Europa – und Weltmeisterschaft. Aufnahme in das Jugendnationalteam C mit einigen Länderwettkämpfen mit zweiten , und dritten Plätzen in der Einzelwertung. 2000 Qualitätsmanager und 2001 Sachbearbeiter für Qualität. Hier beginnt nun die Schreibtätigkeit neben der des Malens. Herausgabe von zwei Gedichtbänden 2005, 2006. Zum Leserkreis gehören Arbeiter, Doktoren und Professoren sowie Benedikt der XVI. Nach Zusendung von Gebeten und Gedichtbänden auch zum Weltjugendgebetstag, Antwortschreiben aus dem Vatikan, und vom heiligen Vater mit Kartengruß zu Weihnachten und Ostern und sechs weitere Schreiben aus dem Vatikan. Das erste Schreiben trägt die Nr.7 das letzte die Nr. 85 600. Belieferung von Arztpraxen und Anwaltskanzleien mit eigenen Bildern. Als Geschenk für die sehrgute Behandlung während einer schweren Erkrankung (2001 ). 1.Gedichtband mit einer Auflage von 300 Exemplaren, ist nach einem Jahr nicht mehr vorrätig. Die Anfragen für Band zwei liegen in gleichem Bereich. Ende 2006 Beendigung der Maltätigkeiten nach auftretenden Lähmungserscheinungen in der rechten Hand, dafür Ausweitung der Schreibarbeit. ( Märchen Gebete, und Kurzgeschichten ) 2007 Gründung der Künstler AG Kuß / Leitheim – und dem Beginn der Arbeiten für eine erste Ausstellung in Oslo Titel – Gebete für zwei – mit einem zwölf Bilder Gebetszyklus von der Fastenzeit bis hin Pfingsten. Ab 2008 Tätigkeit wieder im Zustelldienst. Weiterhin Schriftverkehr mit dem Vatikan , und Fertigstellung des dritten Gedichtbandes Spiegelbild der Seele. Leitheim 2008
Vorwort zum Buch
Mit was könnte ein Gedichtband besser begonnen werden, als mit einem Frühlingsgedicht. Steht doch der Frühling für einen Neubeginn im Jahr und im Lebenskreis. In einem sibirischen Sprichwort kann man folgendes lesen. wenn im ersten zarten Grün der Birkenwälder, dir die Bären fröhlich mit den Tatzen zuwinken, fürchte dich nicht, denn es ist Frühling. Frühlingszeit. Mit Sonnenschein der Tag erwacht vertrieben ist der Kälte - Macht. Die Bäume bald in frischem Grün und auf den Wiesen, Blumen blühen. Kein Kratzen mehr von Autoscheiben im Schneestau nicht mehr stecken bleiben. Der Mantel hängt im Schrank nun drin der Bienenflug - zu Blüten hin. Die Vögel ihre Nester bauen die Jungs nun nach den Mädchen schauen. Und auf den Bänken, Menschen sitzen vergnügt nun in die Sonne blinzeln. Auch länger hell - zur Abendzeit die Gartenarbeit macht nun Freud die Lebensfülle scheint erwacht gar mild ist auch schon manche Nacht. Leitheim 2007 Zu meinem dritten Band Spiegelbild der Seele Gleich einem lustigen Schneegestöber überkommen mich oftmals Gedanken . Ob diese dann eher dem nördlichen oder dem südlichen Gefilde entsprechen mögen meine Leser für sich selbst entscheiden. In meinen Kindheitstagen sah ich oft schüchtern aus dem Fenster meines Daseins. Und oftmals saß der „ Gevatter „ Leben im Sor- genstuhl meiner bescheidenen Behausung. Oftmals wird mir schwarz eingefärbte Pädagogik und ein noch schwärzerer Humor nachgesagt. Doch Autoren werden meist verkannt, einfach aus der Unkenntnis der Leser über den Verfasser. Das ich ein Revoluzzer bin ist allerdings richtig auch der Anarchist ist just neben dem Frömmler zu erkennen, ebenso mein mephistophelisches ich. In meinem - homo sum – gebe ich ein wenig davon preis.
Peter Andreas Leitheim
22.8.2008